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Unvernünftiges aus aller Welt

Mal sehen was heute so in den Nachrichten steht:

1) Wenn’s nach den europäischen Politikern geht, sollen sich Banken in Zukunft selber retten. Klingt an sich nicht schlecht, wenn da nicht folgendes wäre:

Dafür werden die Rechte der Bankenaufseher gestärkt. Diese sollen direkt und früh in die Geschäfte einer maroden Bank eingreifen können, um Bankenpleiten zu verhindern. Sie könnten die Ablösung des Vorstandes verlangen, die Zahlung von Dividenden verbieten und den Verkauf kriselnder Geschäftsbereiche anordnen. So würde die Bank zunächst ohne Hilfe des Staates frisches Kapital erhalten. Außerdem könnten Zwangsübernahmen beschlossen werden.

Jawoll, willkommen in der sozialistischen Planwirtschaft! Wie fände das wohl unser Bäcker von nebenan, wenn eines morgens Beamte kämen, um seiner schlecht laufenden Bäckerei “zu helfen”, zum Beispiel durch Zwangsmaßnahmen wie Kündigungen von Mitarbeitern? Wie hat doch schon Ronnie in den 80ern gesagt:

The ten most dangerous words in the English language are “Hi, I’m from the government, and I’m here to help.

2) Die Chinesen haben es mitterweile so gut, dass sie nicht in die USA gehen müssen, um den “Amerikanischen Traum” zu erleben: Die Häuserpreise gehen up, up and away. Und wir wissen ja, was mit Sachen passiert, die hoch hinaus gehen…

3) In Deutschland gibt es ja mittlerweile allerhand Leute, die nach Lohnerhöhungen schreien, obwohl die deutsche Wirtschaft noch nicht mal das Vorkrisenniveau wieder erreicht hat, trotz “phänomenalen” 3,5% Wachstum. Hier und hier erklärt jemand auf Englisch, warum Lohnkürzungen Depressionen (also, zumindest wirtschaftliche) vermeiden können. Interessant ist dabei die Anmerkung, dass Paul Krugman, der ehemalige Nobelpreisgewinner, scheinbar seine ökonomischen Fähigkeiten verlernt hat und seine eigenen Theorien, die er selber einst predigte, nicht mehr versteht. Zufälligerweise wird eben jener Herr Krugman gerne zitiert, wenn es darum geht, Konjunkturpakete und Rufe nach einem stärkeren Staat zu verteidigen…

So, das wär’s erstmal aus dem verrückten Alltag. Achso nochwas:

4) Währungskrieg.

Viel Spaß beim Lesen kann ich da ja nicht wünschen. Also, guten Horror zum Untergang der Wirtschaft!

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